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Omega Werknummer: Baujahr Ihrer Omega bestimmen

Jedes Omega-Uhrwerk trägt eine fortlaufend vergebene Werknummer. Mit ihr lässt sich das Baujahr einer Omega meist auf ein bis zwei Jahre genau bestimmen. Die Tabelle unten zeigt, ab welcher Werknummer welches Produktionsjahr beginnt.

Wo finde ich die Werknummer?

  • Bis Ende der 1980er-Jahre: eingraviert auf dem Uhrwerk, meist auf der Brücke neben der Unruh. Dazu muss der Gehäuseboden geöffnet werden – am besten vom Uhrmacher, damit Dichtung und Gehäuse keinen Schaden nehmen.
  • Ab etwa 1991: zusätzlich außen auf dem Gehäuse, zwischen den Bandanstößen oder auf dem Boden.
  • Nicht verwechseln: Die Referenznummer (z. B. 166.020) steht innen im Gehäuseboden und bezeichnet das Modell, nicht das Baujahr. Die Kalibernummer (z. B. 562) steht ebenfalls auf dem Werk und nennt den Werktyp.

Tabelle: Omega Werknummer und Baujahr

So lesen Sie die Tabelle: Liegt Ihre Werknummer zwischen zwei Zeilen, gilt das Jahr der oberen Zeile. Beispiel: Werknummer 23.929.xxx → 1966.

BaujahrWerknummer
1895ab 1.000.000
1902ab 2.000.000
1908ab 3.000.000
1912ab 4.000.000
1916ab 5.000.000
1923ab 6.000.000
1929ab 7.000.000
1935ab 8.000.000
1939ab 9.000.000
1944ab 10.000.000
1947ab 11.000.000
1950ab 12.000.000
1952ab 13.500.000
1954ab 14.000.000
1956ab 15.000.000
1958ab 16.000.000
1960ab 17.000.000
1961ab 18.000.000
1962ab 19.000.000
1963ab 20.000.000
1964ab 21.000.000
1965ab 22.000.000
1966ab 23.000.000
1967ab 25.000.000
1968ab 26.000.000
1969ab 28.000.000
1970ab 29.000.000
1970ab 32.000.000
1971ab 33.000.000
1972ab 34.000.000
1973ab 36.000.000
1974ab 38.000.000
1975ab 39.000.000
1977ab 40.000.000
1978ab 41.000.000
1979ab 42.000.000
1980ab 44.000.000
1982ab 45.000.000
1984ab 46.000.000
1985ab 48.000.000
1986ab 49.000.000
1986ab 50.000.000
1989ab 51.000.000
1991ab 53.000.000
1993ab 55.000.000
1998ab 56.000.000
1999ab 56.760.000
2000ab 61.000.000
2001ab 65.000.000
2002ab 65.450.000
2003ab 68.000.000
2004ab 70.000.000
2005ab 72.000.000
2006ab 78.000.000
2007ab 81.000.000
2008ab 84.000.000

Quelle: Herstellerangaben von Omega, zusammengestellt u. a. bei Brittons Watches. Omega vergab Nummernblöcke je Kaliber; einzelne Kaliber wurden deshalb parallel in unterschiedlichen Nummernbereichen gefertigt. Ab 1995 gibt es keine durchgehende Nummernfolge mehr.

Wie genau ist die Tabelle?

Wir haben die Tabelle mit rund 700 Omega-Uhren abgeglichen, die wir selbst geprüft und verkauft haben. Bei 95 % davon lag das tatsächliche Baujahr höchstens zwei Jahre neben dem Tabellenwert, bei 80 % war es genau das Tabellenjahr. Abweichungen nach oben entstehen, weil ein Werk gefertigt, aber erst später in ein Gehäuse eingebaut und verkauft wurde.

Sonderfall Omega Speedmaster

Speedmaster-Chronographen nutzten Werke auf Basis von Lemania (Kaliber 321, 861, 1861). Ihre Nummern folgen eigenen Bereichen:

BaujahrWerknummer
195714.000.000 – 14.999.999
195815.000.000 – 15.999.999
1958/195916.000.000 – 16.999.999
196017.000.000 – 17.999.999
196118.000.000 – 18.999.999
196219.000.000 – 19.999.999
196320.000.000 – 21.999.999
1964/196522.000.000 – 22.999.999
196623.000.000 – 23.999.999
196724.000.000 – 25.999.999
196826.000.000 – 26.500.000
196926.500.001 – 27.000.000
197028.000.000 – 30.000.000
197130.000.000 – 31.000.000
197231.000.000 – 31.600.000
197331.600.001 – 32.000.000
197432.000.001 – 33.000.000
197533.000.001 – 33.999.999
197634.000.000 – 34.999.999
197735.000.000 – 36.999.999
197837.000.000 – 37.999.999
197938.000.000 – 39.999.999
198040.000.000 – 41.999.999
198142.000.000 – 42.999.999
198243.000.000 – 43.999.999
198344.000.000 – 44.999.999
198445.000.000 – 45.999.999
198546.000.000 – 46.999.999
1986/198847.000.000 – 47.500.000
1988/199047.500.001 – 47.999.999
199148.000.000 – 48.249.999
199248.250.000 – 48.274.999
199348.275.000 – 48.294.999
199448.295.000 – 48.305.999
199548.306.000 – 48.319.999
199648.320.000 – 48.339.999
199748.340.000 – 48.349.999
199848.350.000 – 48.399.999
199948.400.000 – 77.000.000

Häufige Fragen

Wie alt ist meine Omega?

Lesen Sie die Werknummer auf dem Uhrwerk ab und suchen Sie in der Tabelle oben die passende Zeile. Liegt die Nummer zwischen zwei Zeilen, gilt das Jahr der oberen. Eine Omega mit Werknummer 23.929.xxx stammt zum Beispiel von 1966.

Wo steht die Werknummer bei Omega?

Bis Ende der 1980er-Jahre nur auf dem Uhrwerk, also unter dem Gehäuseboden. Ab etwa 1991 steht sie zusätzlich außen am Gehäuse, zwischen den Bandanstößen oder auf dem Boden.

Was ist der Unterschied zwischen Werknummer, Referenz und Kaliber?

Die Werknummer ist eine fortlaufende Seriennummer des einzelnen Uhrwerks und verrät das Baujahr. Die Referenz (z. B. 166.020) steht innen im Gehäuseboden und bezeichnet das Modell. Das Kaliber (z. B. 562) bezeichnet den Werktyp, der in vielen Modellen verbaut wurde.

Wie genau ist die Datierung über die Werknummer?

Bei rund 700 Omega-Uhren aus unserem Verkauf lag das tatsächliche Baujahr in 95 % der Fälle höchstens zwei Jahre neben dem Tabellenwert. Abweichungen entstehen, wenn ein Werk erst später eingeschalt und verkauft wurde.

Warum passt meine Speedmaster nicht zur Tabelle?

Die Speedmaster-Chronographen nutzen Werke auf Lemania-Basis (Kaliber 321, 861, 1861) mit eigenen Nummernbereichen. Verwenden Sie dafür die Speedmaster-Tabelle weiter oben.

Kann ich das genaue Herstellungsdatum erfahren?

Ja: Omega stellt auf Anfrage einen Auszug aus dem Firmenarchiv aus. Er nennt das Datum, an dem die Uhr gefertigt und ausgeliefert wurde. Die Tabelle ist die schnelle, kostenlose Näherung dazu.

Omega-Uhren bei Antique Watches

Bei jeder Uhr in unserem Shop nennen wir Werknummer, Kaliber, Referenz und Baujahr. Aktuell verfügbar: Omega Herrenuhren, darunter Seamaster, Constellation und Genève. Fragen zu Ihrer Omega? Schreiben Sie uns.

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