Longines Werknummer: Baujahr Ihrer Longines bestimmen
Longines hat seine Uhrwerke seit 1867 fortlaufend nummeriert. Die Werknummer verrät deshalb recht zuverlässig, in welchem Jahr das Werk gefertigt wurde. Die Tabelle unten zeigt, ab welcher Nummer welches Jahr beginnt.
Wo finde ich die Werknummer?
- Auf dem Uhrwerk: Die Werknummer ist in eine Brücke oder die Platine des Werks graviert, meist gut lesbar neben dem Longines-Schriftzug. Dafür muss der Gehäuseboden geöffnet werden – am besten vom Uhrmacher.
- Gehäusenummer gegenprüfen: Im Gehäuseboden steht eine eigene Nummer. Passen Werk- und Gehäusenummer zeitlich zusammen, spricht das für ein originales, nicht getauschtes Werk.
- Nicht verwechseln: Die Kalibernummer (z. B. 30L oder 280) bezeichnet den Werktyp, nicht das Baujahr.
Tabelle: Longines Werknummer und Baujahr
So lesen Sie die Tabelle: Liegt Ihre Werknummer zwischen zwei Zeilen, gilt das Jahr der oberen Zeile. Beispiel: Werknummer 12.487.xxx → 1962.
| Baujahr | Werknummer |
|---|---|
| 1867 | ab 1 |
| 1870 | ab 20.000 |
| 1875 | ab 100.000 |
| 1882 | ab 250.000 |
| 1888 | ab 500.000 |
| 1893 | ab 750.000 |
| 1899 | ab 1.000.000 |
| 1901 | ab 1.250.000 |
| 1904 | ab 1.500.000 |
| 1905 | ab 1.750.000 |
| 1907 | ab 2.000.000 |
| 1909 | ab 2.250.000 |
| 1911 | ab 2.500.000 |
| 1912 | ab 2.750.000 |
| 1913 | ab 3.000.000 |
| 1915 | ab 3.250.000 |
| 1917 | ab 3.500.000 |
| 1919 | ab 3.750.000 |
| 1922 | ab 4.000.000 |
| 1925 | ab 4.250.000 |
| 1926 | ab 4.500.000 |
| 1928 | ab 4.750.000 |
| 1929 | ab 5.000.000 |
| 1934 | ab 5.250.000 |
| 1937 | ab 5.500.000 |
| 1938 | ab 5.750.000 |
| 1940 | ab 6.000.000 |
| 1942 | ab 6.250.000 |
| 1946 | ab 6.500.000 |
| 1947 | ab 7.000.000 |
| 1952 | ab 8.250.000 |
| 1953 | ab 9.000.000 |
| 1956 | ab 10.000.000 |
| 1959 | ab 11.000.000 |
| 1962 | ab 12.000.000 |
| 1966 | ab 13.000.000 |
| 1967 | ab 14.000.000 |
| 1969 | ab 15.000.000 |
Quelle: Angaben von Longines, zusammengestellt u. a. bei Brittons Watches. Die Werte sind Richtwerte – Werke wurden teils erst Jahre nach ihrer Fertigung verbaut.
Wie genau ist die Tabelle?
Wir haben die Tabelle mit 67 Longines-Uhren abgeglichen, die wir selbst geprüft und verkauft haben. Bei drei von vier Uhren lag das tatsächliche Baujahr höchstens zwei Jahre neben dem Tabellenwert. Typisch ist, dass die fertige Uhr ein bis zwei Jahre nach dem Tabellenjahr in den Handel kam: Die Tabelle nennt das Jahr, in dem das Werk gefertigt wurde.
Häufige Fragen
Wie alt ist meine Longines?
Lesen Sie die Werknummer auf dem Uhrwerk ab und suchen Sie in der Tabelle die passende Zeile. Liegt die Nummer zwischen zwei Zeilen, gilt das Jahr der oberen. Werknummer 12.487.xxx bedeutet zum Beispiel: Werk von 1962.
Wo steht die Werknummer bei Longines?
Auf dem Uhrwerk, meist neben dem Longines-Schriftzug. Im Gehäuseboden steht zusätzlich eine eigene Gehäusenummer – sie ist nicht die Werknummer.
Warum ist meine Uhr jünger als die Tabelle sagt?
Die Tabelle nennt das Jahr, in dem das Werk gefertigt wurde. Bei den 67 Longines-Uhren aus unserem Verkauf kam die fertige Uhr meist ein bis zwei Jahre später in den Handel.
Ist mein Werk original?
Ein Hinweis: Passen Werknummer, Gehäusenummer und Kaliber zeitlich zusammen, spricht das für ein originales, nicht getauschtes Werk. Bei Zweifeln hilft ein Uhrmacher oder ein Blick auf vergleichbare Uhren derselben Referenz.
Longines-Uhren bei Antique Watches
Bei jeder Uhr in unserem Shop nennen wir Werknummer, Kaliber und Baujahr. Aktuell verfügbar: Longines Herrenuhren. Fragen zu Ihrer Longines? Schreiben Sie uns.